Heute hat sich schon einer meiner Fachkorrektoren bei mir gemeldet: Obwohl ich den Ausdruck der BA-Arbeit erst am Dienstag abgeschickt habe, sind heute schon erste Verbessrungsvorschläge eingetroffen. Na das klappt ja wie am Schnürchen. Leider werde ich damit wahrscheinlich bis nach der letzten mündlichen Prüfung warten, um dann an einem Tag nochmal alle Verbesserungsvorschläge und Fehler angehen zu können, ganz in Ruhe und ohne die andere Prüfung im Nacken.
Außerdem will mich die Muse in Vorbereitung auf meine zweite Prüfung einfach nicht küssen. Heute hatte ich schon eine ganz gute Idee für mein Medea-Thema, aber so richtig werde ich mit meinen Themen nicht warm.
Um mich endlich auf Dinge konzentrieren zu können, die mich interessieren und denen ich mich dann mit der notwendigen Aufmerksamkeit widmen kann, überlege ich, jetzt schon einen Promotionsantrag zu stellen. Die BA-Arbeit hat auf jeden Fall eher Master-Dimension, von daher wär es kein Problem, die nächste Stufe zu erklimmen. Aber wie ich das ggf. finanziere und ob ich auch schon – rein formal gesehen – promovieren darf, kann ich erst klären, wenn der ganze Prüfungsstress vorbei ist. Schön wäre es ja – ich hab einfach keine Lust mehr auf reines Pflichtprogramm. Da käme mir die aktuelle Ausschreibung von Promotionsstipendien an der Marburger Uni ganz Recht. Außerdem würde meine Idee für das Vorhaben gut zum DFG-Graduiertenkolleg zur Erforschung von Menschenfeindlichkeit passen. Aber: Alles zu seiner Zeit.