Samstag, 20. Mai 2006

Liebe Freunde!
Ich wollte auf diesem Wege allen danken, die mir in den letzten Monaten der Examensvorbereitung so tapfer, unermüdlich und motivierend zur Seite gestanden haben. Danke an alle Diskutierer, Korrekturleser, Händchenhalter, Daumendrücker, Unterstützer, Unterlagenausleiher, an-mich-Denker & gut-zu-Reder!
Bei mir wird es jetzt mit den Umzugsvorbereitungen und Bewerbungen zum Master- bzw. Promotionsstudium weitergehen. Natürlich werden in nächster Zeit auch ganz viele Vertröstungen aufgearbeitet: Es stehen viele Treffen mit Kaffeetrinken und andere Resozialisierungsmaßnahmen an.
Nach der langen Zeit im Studierstübchen kann es jetzt endlich Sommer werden!
Vielen Dank also an alle, die mich so lieb in den letzten Monaten unterstützt haben – es hat in jedem Fall zum Erfolg beigetragen, der Hattrick ist fest ins Visier genommen!
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Verfasst von Anna-Maria
Samstag, 20. Mai 2006
Gestern hab ich mich total abgehetzt, um die BA-Arbeit auf dem Campus binden zu lassen und noch den 11.47 Uhr Zug nach Marburg zu bekommen. Da alles schief lief, konnte ich erst 2h später losfahren – alle Hetzerei umsonst, ich war erst gegen 18 Uhr in MR und konnte die gebundenen Arbeiten nicht zur Post bringen. Exzessives Ausschlafen heute morgen sorgte dann auch dafür, dass ich zu spät auf die Post kam und die Arbeit nun erst – in zwei Exemplaren plus 2 CD-ROMS mit entsprechenden Versionen der Arbeit (für uni-interne Google-Tests, nehme ich an) – am Montag ans Prüfungsamt geht. Natürlich habe ich gestern, kurz nach dem Auslösen des Druckbefehls im CopyShop, einen Tippfehler gefunden.
Wie dem auch sei, die wichtigen Exemplare für die Gutachter sind nun jedenfalls unterwegs und ich fühle mich ein bisschen vom Stress befreit, auch wenn es munter weiter geht, da ich Montag einen Studienberater hier in Marburg besuchen werde und dem das Promotionsvorhaben mal schildere.
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Verfasst von Anna-Maria
Montag, 15. Mai 2006
Heute um 15 Uhr war es soweit: Abschlussprüfung in Komparatistik. Die Themen: „Fremdheit als Thema im Medea-Stoff bei Euripides & Seneca“ sowie „Anthropologische Lesart von Alice im Wunderland und American Psycho als Symptome der Desintegration des Individuums in der modernen Gesellschaft“.
Alles in allem war ich versucht, die Prüfung aus Krankheitsgründen zu verschieben. Nun bin ich froh, es doch hinter mich gebracht zu haben. Das Prüfungsgespräch war sehr angenehm. Ich konnte – wie immer – nicht annährend erzählen, was ich erarbeitet habe und bin auch nicht wirklich mit meiner Leistung zufrieden. Trotzdem hat es für eine 1.0 gereicht – nun bin ich wie gesagt, froh, es hinter mir zu haben. Ende der Woche geht die BA-Arbeit ins Prüfungsamt und dann kann ich endlich daran arbeiten, meine geistige Gesundheit wieder herzustellen.
Der Stress hat mich doch ganz schön mitgenommen.
Realisieren werd ich das Ende des BA-Stresses wohl erst, wenn ich das Ergebnis Schwarz auf Weiß in den Händen halte, was Anfang Juli der Fall sein dürfte.
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Verfasst von Anna-Maria
Dienstag, 9. Mai 2006
Frei nach dem Motto: „Ohne Komplikationen wär es zu einfach!“, hat sich – trotz massiver Vitaminzufuhr – aus der Erkältung der letzten Wochen eine üble Bronchitis gemausert. Also heute zum Doc, mit Hustenlöser & Antibiotika versorgt und ab ins Bett. Weitere Panikattacke nach wirkungslosem Versuch, den iPod im Wartezimmer des Arztes einzuschalten. Ich dachte, es handelt sich um einen kleinen Wackelkontakt o.ä.. Fehlanzeige. Wieder daheim ist mein kleiner iPod weder per FireWire noch per Restart-Tastenkombi wiederzubeleben. Hilfe! Und das alles 6 Tage vor der letzten Prüfung.
D.h. nun für mich: Nächste Woche nach der Prüfung nicht nur die BA-Arbeit nach Endredaktion ins Prüfungsamt zu bringen, sondern auch, sofort zu den Apple-Menschen meines Vertrauens wandern und schnell rausfinden lassen, was dem iPod fehlt. Hoffentlich ist es kein Totalausfall. Ersatz wäre nämlich – so kurz vorm Umzug – nicht drin.
Nachtrag: Nach dem x-ten Resetversuch ist der iPod soeben wieder angesprungen. Hoffentlich sind das jetzt keine Alterserscheinungen, die irgendwann eine Neuanschaffung erfordern. Der iPod ist zwar ein Gerät der zweiten Generation, trotzdem muss er noch eine Weile seinen Dienst tun – Ersatz ist in dem Bereich ja nicht ganz günstig. Trotzdem bin ich erst mal erleichtert!
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Verfasst von Anna-Maria
Donnerstag, 4. Mai 2006
Heute hat sich schon einer meiner Fachkorrektoren bei mir gemeldet: Obwohl ich den Ausdruck der BA-Arbeit erst am Dienstag abgeschickt habe, sind heute schon erste Verbessrungsvorschläge eingetroffen. Na das klappt ja wie am Schnürchen. Leider werde ich damit wahrscheinlich bis nach der letzten mündlichen Prüfung warten, um dann an einem Tag nochmal alle Verbesserungsvorschläge und Fehler angehen zu können, ganz in Ruhe und ohne die andere Prüfung im Nacken.
Außerdem will mich die Muse in Vorbereitung auf meine zweite Prüfung einfach nicht küssen. Heute hatte ich schon eine ganz gute Idee für mein Medea-Thema, aber so richtig werde ich mit meinen Themen nicht warm.
Um mich endlich auf Dinge konzentrieren zu können, die mich interessieren und denen ich mich dann mit der notwendigen Aufmerksamkeit widmen kann, überlege ich, jetzt schon einen Promotionsantrag zu stellen. Die BA-Arbeit hat auf jeden Fall eher Master-Dimension, von daher wär es kein Problem, die nächste Stufe zu erklimmen. Aber wie ich das ggf. finanziere und ob ich auch schon – rein formal gesehen – promovieren darf, kann ich erst klären, wenn der ganze Prüfungsstress vorbei ist. Schön wäre es ja – ich hab einfach keine Lust mehr auf reines Pflichtprogramm. Da käme mir die aktuelle Ausschreibung von Promotionsstipendien an der Marburger Uni ganz Recht. Außerdem würde meine Idee für das Vorhaben gut zum DFG-Graduiertenkolleg zur Erforschung von Menschenfeindlichkeit passen. Aber: Alles zu seiner Zeit.
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Verfasst von Anna-Maria
Montag, 1. Mai 2006
Ich konnte es doch nicht lassen und habe heute noch ein wenig an der Arbeit rumgefummelt. Letzte Belege und Screenshots sind nun eingefügt, 65 wundervolle Seiten warten auf die Gutachter – naja, fast. Und voilá einmal mit frischen Augen drüber geguckt, ist das 2-Leerseiten-Problem im Nu behoben. Da LaTeX jetzt aber meine Tabellen so positioniert, dass sie mitten in Absätzen erscheinen und Sätze trennen , musste noch weiter Hand angelegt werden. Ergebnis: LaTeX setzt eine Tabelle unter eine Fußnote! Auch schön. Sieht schick aus, ist aber unlogisch & unerfreulich. Hier ein Screenshot:

und hier das Drama in Großaufnahme.
Fazit: Bevor mit den Fußnoten Schlimmeres passiert, werde ich mit zerstückelten Absätzen vorlieb nehmen. Evtl. findet sich bis zur Abgabe ja noch eine Lösung für das Problem.
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Verfasst von Anna-Maria
Samstag, 29. April 2006
Ich stehe quasi kurz vor dem final Release: Nach noch einmal 3 Tagen vor dem Computer ist das Projekt BA-Arbeit in die letzte Schaffensphase vorgedrungen. Soeben ist die Arbeit an zwei Fachkorrektoren rausgegangen. Es befindet sich noch die eine oder andere Markierung zum Nachbessern in den insgesamt 63 Seiten und das Vorwort ist auch noch nicht zufriedenstellend – aber: Im Großen und Ganzen ist die Arbeit gemeistert, hoffe ich. Mir machen noch zwei leere Seiten Magenschmerzen, die ich LaTeX einfach nicht abgewöhnen kann. Angeblich zwei overfull \vbox‘es – nur sind die Bilder gar nicht zu groß. Nun ja, wenn alles nichts hilft, wird wohl ein unelegantes Workaround mit Seitenzähler zurücksetzen und leere Seiten aussortieren seinen Dienst tun müssen.
Nächste Woche bekommen jedenfalls die Korrektoren für Sprach- und Tippfehler ihre Exemplare und ich kann mich dann endlich Medea, Alice im Wunderland, American Psycho & Co. zuwenden, um auch die zweite mündliche Prüfung in Literaturwissenschaften vorzubereiten. Wird ja dann auch Zeit.
Der große Plan: Bis 15.05.06 um 16 Uhr alles überstanden haben. Der Hattrick wird immer noch angepeilt, nur die Motivation schwindet langsam aber sicher gen Nullpunkt.
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Verfasst von Anna-Maria
Dienstag, 28. März 2006
So die erste mündliche BA-Prüfung (Sozialpsychologie) ist geschafft. Ich war gestern und heute morgen total nervös, war aber schon um 8.30 Uhr als erste Kandidatin dran, sodass ich nicht den ganzen Tag drüber nachdenken musste. Ich hab total viel zu Gruppen erzählt und konnte leider nicht so richtig zeigen, dass ich zu Migration und Bildung eigentlich viel mehr zu sagen hätte. Als ich einmal in der Prüfung saß, ging es dann auch mit der Nervosität, obwohl ich manchmal nicht die richtigen Worte gefunden habe, wie mir schien. Der Prüfer war aber total nett und freundlich, es war mehr ein Gespräch, als stures Abarbeiten und Abfragen, was dann meinen doch recht umfassenden Vorstellungen zum Thema näher kam, als ein reines Präsentieren von Faktenwissen.
Naja, es hat für eine 1.0 gereicht – besser geht’s dann wohl nicht. Eine liebe Freundin war mitgekommen und hat vor der Prüfung Händchen gehalten. Hinterher waren wir noch im Café konkret – des Bochumers Wohnzimmer
– frühstücken. Die Motivation, etwas für die BA-Arbeit zu tun und jetzt evt. doch den Hattrick anzustreben, ist nun ungleich größer (als vor der Prüfung). Nun gut, mal sehen, was ich tun kann.
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Verfasst von Anna-Maria
Freitag, 10. Februar 2006
Es ist vollbracht! Heute habe ich die letzten offiziellen Seminarsitzungen im Bachelor-Studium besucht. Es fehlen nocht 4 Scheine, die schon gemacht, aber noch nicht ganz ausgefüllt sind. Kommen diese Scheine ausgefüllt zurück, dann ist meine Mappe vollständig, alle Unterlagen beisammen, alles fertig. 
Jetzt bricht nicht nur die vorlesungsfreie Zeit, sondern auch die heiße Phase der Prüfungsvorbereitung und Abschlussarbeit an. Ich freie mich total, es geschafft zu haben! Montag ist noch ein fakultatives Blockseminar, an dem ich teilnehmen werde. Hinterher treffen wir uns mit der Tutoriumsbeauftragten zum Review des vergangenen Semester und zum Kennenlernen der neuen Tutorinnen an der Uni.
Für meine Sopsy-Prüfung habe ich auch endlich das letzte Buch aus der Bibliothek bekommen – es war schon eine ganze Weile vorgemerkt, gestern konnte ich es dann abholen und siehe da: Es sind „nur“ 30 Seiten, die unmittelbare Grundlage sind. Dazu noch einige theoretische Primärtexte und ein Thema (Soziale Gruppen) ist bearbeitet. Das andere Thema, Migration und Bildung, habe ich ja vor einem guten halben Jahr bearbeitet für eine Klausur, da wird die Vorbereitung entsprechend weniger intensiv ausfallen: Alle Texte habe ich schon mehrfach gelesen, bearbeitet, zusammengefasst und verinnerlicht. Das wird eine intensivere Wiederholung. Dazu kommt noch der Stoff aus dem Basismodul Sozialpsychologie. Alles in allem sollte das schaffbar sein.
Ich starte erst einmal in ein Wochenende mit hausfraulichen Pflichten und Recherchen für die BA-Arbeit.
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Verfasst von Anna-Maria
Mittwoch, 1. Februar 2006
Gestern noch gezittert, ist heute schon der erste Schritt Richtung mündliche Prüfungen getan! Ich bin sooooo erleichtert, dass im Prüfungsamt heute alles gut gegangen ist und hoffe nun, dass es insgesamt etwas besser läuft in nächster Zeit.
Allein dafür, dass man es schafft sich zur B.A.-Prüfung anzumelden, sollte man den Abschluss bekommen!
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Verfasst von Anna-Maria