Studiengebühren sind nicht gerichtsfest

Sonntag, 1. Oktober 2006

Neben Bologna machen vielen Studenten in diesen Tagen die Pläne einiger Landesregierungen zu schaffen, Studiengebühren – euphemistisch auch als Studienbeiträge etikettiert und keinesfalls mit Semesterbeiträgen zu verwechseln – einzuführen.

Den Rest des Beitrags lesen »


Neues Gesetz will Datensicherheit gewährleisten, indem es Sicherheitscheckups verbietet …

Dienstag, 26. September 2006

Wenn Politiker sich mit Dingen beschäftigen, von denen sie keine Ahnung haben, kann sowas passieren:

Ein neuer Gesetzesentwurf zur Anpassung des Strafrechts an die neuen technischen Möglichkeiten könnte dazu führen, dass Systemadministratoren, IT-Berater und Netzwerkbetreuer sich demnächst strafbar machen, wenn sie ein System auf Sicherheitslücken überprüfen.

Nachtrag, 13.10.2006: Bei netzpolitik.org:

Abgesehen davon, dass es naiv ist zu glauben, in Zeiten globaler Vernetzung und der Allgegenwärtigkeit des Internets sei ein solches Verbot durchzusetzen (geschweige denn: zu kontrollieren), ist es doch noch einseitiger, davon auszugehen, dass Sicherheitstools nur genutzt werden, um Datenklau zu betreiben. :(

Ausführlich berichten netzpolitik.org, der Chaos Computer Club und Joerg Heidrich bei Spiegel online.

Nachtrag: Ich persönlich fände es ja besser, wenn Probleme anderer Art in den Fokus der Verbraucher schützen wollenden Politiker rücken würden: Kleinkind ersteigert Kleinwagen, Vermisste Schülerin besuchte Chat-Partner & Computerkriminalität: Privatanwender im Visier.

Nachtrag II, 13.10.2006: Netzpolitik.org berichtet:

Der Bitkom hat sich jetzt auch der allgemeinen Kritik am Paragraphen 202c im Regierungsentwurf zur Änderung des Computerstrafrechts angeschlossen. […]


Ich bin pingelig … oder: (Offizielle) Mails mit Werbung sind nicht schön

Sonntag, 17. September 2006

E-Mails sind eine feine Sache: Instant Messenger beanspruchen in Echtzeit unsere Aufmerksamkeit und strapazieren das Zeitbudget während wir versuchen, am PC was zu schaffen, während Mails brav in der Mailbox darauf warten, von uns gelesen zu werden. Trotzdem ist die Kommunikation via E-Mail schneller als per Post, eine Antwort kann – wenn nicht binnen Minuten/Stunden – so doch am gleichen Tag erwartet werden.

Den Rest des Beitrags lesen »


Immatrikulieren ist nicht schwer, zügig Studieren dagegen sehr …

Samstag, 2. September 2006

Ok, das war nun ein wenig Reim Dich oder ich fress Dich … ich konnte nicht anders. ;)

Aber nun zum Ernst des Lebens. In einigen Beiträgen habe ich bereits berichtet, dass es nicht ganz einfach ist, in den Zeiten des Umbruchs nach Bologna zu studieren. Nicht nur der Spiegel gibt mir ausnahmsweise Recht: In dem Artikel* von Marc Widmann und Jochen Leffers geht es ja eigentlich um die Jurastudenten in Hamburg, denen jetzt wegen absoluter Überlastung des zuständigen Justizprüfungsamts Studiengebühren drohen, während sie damit beschäftigt sind, auf ihre Examensergebnisse zu warten.

Den Rest des Beitrags lesen »


Ein Leben (fast) ohne Micro$oft-Anhänge & Kettenbriefe *träum*

Dienstag, 15. August 2006

Der Schockwellenreiter geht immer wieder mit gutem Beispiel voran und kündigt heute sogar an, dass sein Spamfilter nunmehr keine MS-Anhänge an elektronischer Post hindurch lässt. Dass das sicher, vernünftig und die proprietären MS-Formate (egal welches) kein allgemeines Datenaustauschformat sind, ist hinlänglich bekannt.

Den Rest des Beitrags lesen »


Backups für alle(s)

Dienstag, 8. August 2006

Aufgrund einer allgemeinen Panik, die ich jetzt mal textproduzierend in den Griff zu bekommen versuche, hier meine kleine aber hoffentlich anregende Argumentation zum Thema Backup für alle: Wenn ich von Datensicherheit spreche, dann spreche ich nicht von der totsicheren Bandanlage im Bunker für den Privatmann oder die Privatfrau. Ich meine auch nicht, dass man nicht GMail verwenden soll (ich mag Google & GMail auch). Ich spreche ausdrücklich NICHT vom bastel-und-Test-Rechner, der sich jede Software gefallen lassen muss, die mir gerade in einem Review, Kommentar oder Blog über den Bildschirm läuft. Den Rest des Beitrags lesen »


Wenn das mal nicht unser aller Faulheit stärkt … *scream*

Dienstag, 8. August 2006

Nachdem die gestrige Keynote in Sachen Apple, Jobs & Innovation nicht großartig überraschen konnte – sich allerdings die üblichen Verdächtigen** mit LiVE-Übertragungen und Nachberichterstattung nur so die User streitig mach(t)en (äh, zur Konserve gehts hier) – gilt es heute mal ein neues Features der nächsten Mac OS X-Version zu überdenken: Time Machine. Sie soll uns das Backupen abnehmen, verlorene Daten doch noch sichtbar machen, versehentlich Gelöschtes auffindbar und nicht ganz dem digital-virtuellen Orkus unwiederbringlich preisgegeben. Meine Bedenken sind ähnliche wie die des Schockwellenreiters: Das Problem sitzt meistens 50 cm vor der Technik.

Den Rest des Beitrags lesen »


Anti-Virensoftware-Hersteller empfehlen: Get A Mac!

Mittwoch, 5. Juli 2006

Alternative: Instant Messaging

Montag, 12. Juni 2006

Instant Messaging ist eine praktische Möglichkeit der Echtzeitkommunikation. Viele nutzen die Dienste von ICQ, AIM, Yahoo, MSN & Co. zum Chatten. Problematisch sind allerdings die Geschäftsbedingungen dieser Dienste, wie Florian Holzhauer in einigen Beispielen in seinem Jabber-Seminar für den Chaos Computer Club Ulm zusammen gestellt hat. Holger Bleich 2001 in der c’t über Instant Messaging. Sowohl dienstspezifische Probleme mit den anderen IM-Diensten als auch die Vorteile des Jabber-Netzwerk sprechen für dessen Einsatz. Hier einige Pro’s, die für mich besonders wichtig sind:

  • Das Jabber-Protokoll ist komplett quelloffen, dokumentiert und basiert auf einem XML-Standart.
  • Es gibt für alle Betriebssystem ausgereifte OpenSource-Clients. (Schon mal ICQ-Originalsoftware unter Mac OS X genutzt?!)
  • Adium kann Jabber!
  • GnuPG und OpenPGP sind mit Jabber kombinierbar.
  • Auf die Buddylist kommt nur, wer tatsächlich authorisiert wurde! Die Authorisierung ist reversibel.
  • Keine Werbung und kein Spam via Jabber, auch nicht in den Clients.
  • Möglichkeit, mit mehreren Rechnern und demselben Account gleichzeitig online zu sein.
  • Durch sog. „Transports“ bleibt der Kontakt zu ‘alten’ ICQ-, AIM- und MSN-Kontakten erhalten, bei Nutzung der Jabber-Qualitäten. Allerdings gelten dann auch wieder die Nutzungsbedingungen der Fremddienste.

Zu Hause ist Jabber bei der Jabber SoftwareFoundation, die sich um die Weiterentwicklung und Standardisierung sowie um den Kontakt zwischen Entwicklern und Nutzern kümmert. Das unregelmäßig erscheinende Jabber Journal gibt Neuigkeiten rund um Jabber bekannt.
Eine gute Alternative zu proprietären, also geschlossenen und serverzentralen Diensten ist das standartkonforme Jabber-Protokoll, welches dezentral auf verschiedenen Servern einer großen Nutzergemeinde offen steht. Jabber Dienste basieren auf einem quelloffenen XML -Protokoll, das seit 2004 ein von der IETF anerkannter Internetstandart ist.
Eine umfangreiche und verständliche Einführung zum Thema Jabber gibt es auf der Raven Homepage von Kai Raven.

Eine Liste der verfügbaren Jabber-Clients, nach Betriebssystem, und eine Liste der öffentlichen Jabber-Server, sortierbar nach Domain und Land. Johannes Kayßer hat auf den Seiten in der alternativen Zeitschrift eine kleine Jabber-Anleitung geschrieben zur Verfügung gestellt. Auch interessant: Tsafors Jabber-FAQ (deutsch) und die offizielle Jabber User FAQ.

Wer jetzt Lust bekommen hat, Jabber auszuprobieren, kann sich unter web.amessage.info einen Account anlegen oder mit dem Client Psi loslegen. Achso: mein Jabber-Account lautet ArwensAbendstern@amessage.info.

Viel Spaß!


Der “kleine” Unterschied zwischen Journalismus & PR

Sonntag, 19. März 2006